Die Qualität von Beiträgen der kommerziellen News-Anbieter und Magazine nimmt seit geraumer Zeit ab. So liest man immer häufiger selbst bei Spiegel Online, u.ä. renomierten Anbietern, automatisch eingepflegte Agenturmeldungen – häufig voller Rechtschreibfehler und selten auf früherem Niveau.
Besonders auffällig auch die schlechte Angewohnheit, wenn ein Anbieter beim anderen klaut. Das geklaute Material wird – mehr schlecht als recht – umgeschrieben und anschließend ohne Quellenhinweis veröffentlicht. So auch wieder im „Fall Gravenreuth“.
„IT-Kreisen“, „IT-Kreise“, „IT-Welt“ + leicht umgestellter Kontext – wie schade das die Welten und Universen in den Gedanken und Zwischenablagen der Online-Redaktionen derzeit zu klein sind, um das Handwerk des Journalismus anständig auszuüben. An dieser Stelle ist tatsächlich einmal eine (Ab)Mahnung angebracht.
Liebe Verlagshäuser – die Internetblase ist schon anno 98/99 geplatzt. Weder eure Vertriebler, noch die Anzeigenverkäufer brauchen schon wieder einen neuen Dienstwagen – EURE REDAKTION BRAUCHT EIN BUDGET! Kein angemessenes Budget = scheiss Nachrichten – so wie wir es „hier draussen“ an den Bildschirmen seit einigen Jahren immer deutlicher wahrnehmen. Es wird euch auch mitgeteilt! Vielleicht solltet ihr einmal eure Kommentare, Blogs und E-Leserbriefe zur Kenntnis nehmen – mit Sicherheit erhaltet ihr doch mittlerweile mehr Zuschriften, die sich über die bei allen Abietern wiederkehrenden – schlechten – dpa/ap/af-Meldungen aufregen, als ihr Zuspruch für euren Inhalt erfahrt.
Zeit, die persönliche Dividende runterzufahren und den Mitarbeitern mal wieder Mittel zur Arbeit zukommen zu lassen!



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