Gravenreuths Arbeit

14 09 2007

Die SZ hat das gravenreuthsche Schaffen in einer kleinen Bilder-/Foto-Strecke doku- und kommentiert. Nett gemachte Zusammenfassung, schaut mal rein:

http://www.sueddeutsche.de/computer/bildstrecke/925/132683/p0/?img=0.0

Schade allerdings, dass es im Zusammenhang mit Gravenreuths Verurteilung zu einer Haftstrafe immer noch keine neuerlichen Äusserungen seinerseits gibt. Vermutlich bereitet er all die Abmahnungen und Strafanzeigen vor, die er – angesichts all der Jubel- und Hass-Tiraden, die nach Bekanntwerden des Urteils im Internet und anderswo veröffentlicht wurden – dann nach seinem 6monatigen Kur-Aufenthalt in einer deutschen JVA zur Mehrung seines Reichtums verschicken wird ^^

Ich kann das Amtsgericht Berlin-Tiergarten nur noch einmal zu dem Urteil beglückwünschen. Leider hat die Anwaltskammer noch nichts über den eigentlich angebrachten Entzug der Zulassung Gravenreuths verlautbaren lassen – aber das kommt ja hoffentlich noch.

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4 responses

14 09 2007
Hauptmann Bernd

Es zeigt sich hier, dass man mit genügend krimineller Energie und Kenntnis sämtlicher Schleichwege und Hintertürchen des Rechts zu prassendem Wohlstand kommen kann. Es ist so als ob ein Mafiaboss in die Kameras grinst und jedermann weiss, wieviele Leichen er im Keller hat. Wie kann G. in den Spiegel schauen, ohne schamrot zu werden? Kann er das „erarbeitete“ Vermögen genießen. Er wird irgendwann in der Hölle schmoren, das ist sicher…

17 09 2007
Igor

Ich glaube nicht das er wirklich hinter Gittern muss, er wird sich schon etwas einfallen lassen. Bestimmt ist er krank oder sowas. Und an Berufsverbot glaube ich schon mal garnicht, es sei denn das die Anwaltskammer den eigenen Ermessensspielraum sehr eng sieht.
Aber das Gericht hat wirklich wahre Worte gesprochen, das macht das Leben wieder lebenswert.

Igor

17 09 2007
Sansibaar

Die Kammer hat mittlerweile keine andere Möglichkeit mehr, Igor. Unterstellen wir, dass bei den vergangenen Vorfälllen, in denen Gravenreuth „auffällig“ wurde, kein Antrag auf Berufsverbot gestellt wurde, so ist es schon sehr nachlässig seitens der Kammer, hier nicht selbst ein Verbot auszusprechen. Nun aber, da ein Antrag vorliegt, muss die Kammer reagieren – und diese Reaktion wird veröffentlicht werden, in egal welchen Medien. Da Gravenreuth durch diese Tat wieder gegen seinen Eid, die verfassungsmäßige Ordnung zu wahren, verstossen hat… kann ihm nur noch das Berufsverbot ausgesprochen werden.

Und sorry – aber so wenig wie Unwissenheit vor Strafe schützt, so wenig „schützt“ eine Krankheit vor Strafantritt ;)

17 09 2007
Prost! Ein Bier für “Günni” Gravenreuth… « Sansibaar…

[…] Gravenreuths Arbeit […]

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