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Ich habe „es“ satt!

Satt, von weltfremden Politikern regiert – sprich: bevormundet und reguliert – zu werden. Satt, dass die Konzerne dieser Welt diesen – ohnehin schon völlig weltfremden – Politikern diktieren, wie sie „unsere“ Politik und somit unser Leben, unseren Alltag zu gestalten haben.

Satt, dass diese industriell subventionierten Huren mit dem Einkommen eines Friedrich Merz im deutschen Bundestag darüber entscheiden, wo das Existenzminimum eines in Not geratenen Mitmenschen in dieser unserer Solidargemeinschaft „Bundesrepublik Deutschland“ liegt.

Satt, dass lobbygesponserte Bundesjustizministerinnen wie Brigitte Zypries sich an einem Tag von Sony und Universal in einem Münchner 5 Sterne Hotel verköstigen lassen, um am nächsten Tag eine weitere Novellierung des Urheberrechtsgesetzes vorzunehmen.

Satt, dass vorsintflutliche Schäubles mit peinlichen Auftritten und gezielter Desinformation versuchen, unsere grundgesetzlich garantierte Freiheit, Privatsphäre und Menschenwürde weiter und weiter einzuschränken.

Ich habe es satt, dass „freier Journalismus“ nicht mehr stattfindet, da die Mittel und die (meisten) Kommunikationskanäle in den Händen von wenigen sind. Genauso satt habe ich es allerdings, dass die „freien Journalisten“ zwar gerne über den bürgerlichen Journalismus herziehen, das Internet sehr wohl zur Recherche nutzen – aber wo, liebe Kollegen, ist eure freie Berichterstattung im Medium Internet? Es wird wohl kaum an den monatlich ca. 25 € scheitern, die nötig wären, einen eigenen Server zu betreiben, oder doch? Mangelt es gar an der Initiative, den technischen Kenntnissen und Möglichkeiten – oder sind „wir“ keine Zielgruppe? Beim besten Willen und bei ausgiebigster Suche – ich kann euer freies, unabhängiges Nachrichtenportal nirgends finden!

Noch vieles mehr habe ich satt, aber was will ich – als breitbandig verkabeltes, sofakuschelndes Kind der Generation ZX81 – heute schon tun? Ich weiß, ich spiele mit meiner Bequemlichkeit genau jenen von mir zutiefst verabscheuten Politikern in die Hände, die eher auf eine gezielte Ablenkung der breiten Masse durch eine Fußball-WM hoffen (Ich grüße Sie, Frau Merkel!), als kompetente, vom Volk getragene Politik zu gestalten, aber ich habe bislang noch kein probates Mittel gefunden, meinem Protest Ausdruck zu verleihen.

Da mich die Anwendung von Artikel 20 GG Absatz 4 wohl eher in ein Schäuble-Guantanamo bringen würde, als irgendeine Wirkung zu erzielen, werde ich versuchen, meinen Unmut zu einem Teil in dieses Blog zu kanalisieren. Wer weiß… vielleicht liest – und kommentiert – es ja sogar jemand.

Ich begrüße dich, lieber Leser, hiermit auf meinem Blog. ^^

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